19
Aug
2018

...

Alles erdenklich Liebe und Gute !!!

vom größten Idioten der Welt

26
Mrz
2018

Und wieder müssen wir Abschied nehmen

Vernunft! Wieder ist es diese Vernunft die uns trennt! Wenn es zu spät ist, werden wir erkennen das es nicht zählt was die Vernunft uns sagt, sondern es ist nur wichtig was das Herz sagt!

12
Mrz
2018

...

Es wird nie vergehen!

Du passt so gut zu mir...
Wir verstehen uns wunderbar..
Stundenlang könnte ich dir sagen wie gut du zu mir zu mir passt ...

31
Dez
2017

Frohes Neues Jahr

...vor allem viel Gesundheit

19
Aug
2017

...

Schon wieder ein Jahr vergangen. Die Zeit vergeht, das Gefühl bleibt !

19
Aug
2016

Auch heute

Du bist und bleibst, für immer unvergessen !!!

29
Dez
2012

Was blieb,war zuviel zum sterben!

Prolog:

Sie klopfte an seine Tür.An diesem Sommerabend wehte ein leichter, lauer Wind und es roch nach warmer Erde. Sie hatte das Gefühl ihr Herz fließe über vor Glückseeligkeit , ihr Hände feucht und zittrig! Sie würde ihn sehen, endlich wieder sehen, jeden Moment und dann würde alles gut werden, denn sie hatte sich entschieden!


Stumm schaut sie aus dem Fenster.Regen schlägt leise trommelnd an die Scheibe und rinnt hinab wie Tränen. Tränen die sie bis heute nicht fähig war zu weinen!
Ihr Blick war in der Ferne gerichtet wo Nebel langsam den Berg hinab wandert und alles einhüllt. In Schweigen, Kälte, Einsamkeit und unheimliche Stille! Doch Marie hörte sie, die Melodie die seit langen in ihrem Kopf, in ihrem Herzen spielte, ohne je zu verstummen! Eine Melodie, die ihre jede Nacht das Herz raus riss und jeden Morgen wenn sie erwachte, war ihr Herz wieder voll davon! Sie wußte, dass er irgendwo da drausen war, wie ein Geist -unerreichbar geworden- und auch er hörte diese Melodie, die sonst niemand hörte oder auch nur ahnet das es sie gab!

1.Kapitel

"Maaaamiii, du hast versprochen das wir heute endlich zu Mr. Thomes fahren, du hast es versprochen! Die Welpen sind schon 2 Tage alt und wenn wir nicht endlich fahren, ist Molly Malone nicht mehr da. Tammi bekommt nämlich auch einen und wenn wir jetzt nicht endlich fahren ist Molly Malone weg" rief Lennard durchs ganze Haus als er seine Mutter suchte! Marie kehrte langsam aus ihrer Gedankenwelt zurück ins "Jetzt und Heute"! "Hier bin ich , hier im Arbeitszimmer!" Marie setzte sich aufrecht hin und schaute lächelnd zu Tür in der augenblicklich ihr Sohn mit vorwurfsvollem Blick erschien! "Nun komm schon Mami, Mr. Thommes sagte am Telefon es sind nur 3 Welpen!" "Wer um alles in der Welt ist Molly Malone?" " Aaach Mami, du verstehst auch garnix in letzter Zeit. Molly Malone ist mein neuer Hund! Papa und ich haben schon den Namen ausgesucht. Papa meint, der Name würde dir sicher auch gefallen - Papa sagt immer: Deine Mutter glaubt fest daran im früheren Leben Molly Malone gewesen zu sein- und zwinkerte schmunzelnd mit den Augen, denn er wußte sehr gut das sie nur das Lied sehr mocht aber nicht die eigentliche Geschichte um das arme Mädchen aus Dublin!

Phillip! Mein Mann- der Vater meiner Kinder!Mein Held, mein Freund, mein Vertrauter -der Mann, der mir mein Glaube nahm! Ein Stich durchfuhr mein Herz und ein Schleier der Schwere hüllte sich um mich! Nein... ich würgte den Gedanken an ihn direkt ab. Nein, ich wollte jetzt nicht an ihn denken!
Ich nahm meine Jacke und wir fuhren zu Mr. Thomes Haus!


Später am Abend, als die Kinder schon schliefen und Marie wieder einen Abend alleine verbrachte- wie schon so oft - legt sie eine Stück Buchenholz in das schon fast erloschene Kaminfeuer und setzte sich mit einem Glas Rotwein in ihren alten Sessel, der schon so oft ein Zufluchtsort für sie war und in dem sie sich geborgen fühlte. Sie schloss die Augen und atmete tief den alten, vertrauten Geruch des Sessels, vermischt mit dem Rauch des brennenden Buchholzes tief eine. Das leise knistern des Feuers wirkte beruhigend auf sie und langsam stieg die Erinnerung in ihr hoch und sie vernahm das leise erklingen ihrer längst vertrauten Melodie.
Sie öffnete langsam die Augen und schaute in die lodernden Flammen des Kaminfeuers die sie immer mehr in ihren Bann zogen. Der Raum um sie herum verlor sich in der Ferne und die wohlige Wärme umhüllte sie sanft. Marie nach ein Schluck des schweren Rotweins , der langsam ihre Kehle hinunter rann und nun auch eine innerliche Schwere ihn ihr verbreitete! Die Melodie in ihrem Kopf wurde eindringlicher. Langsam und unaufhaltbar entschwand ihr Geist, ihre Seele, ihr Herz in eine andere Welt- in ein anderes Leben - ein Leben das sie nie wird haben können!

2.Kapitel

Sie sah ihn das erstemal beim Tanz.Nein, ihr blieb bei leibe nicht die Spucke weg und auch traf sie nicht der Blitz- ja, noch nicht mal Liebe auf dem ersten Blick konnte man das nennen aber doch war da etwas- etwas was sie zu Anfang nicht deuten konnte und so wannte sie sich wieder ihrem Begleiter an diesem Abend zu! Aber da war was- irgendwas lies immer wieder ihren Blick umherwanderen durch diesen Raum , gefüllt von Menschen in festlicher Kleidung, erfüllt von Musik und Gelächter! Ihr Blick suchte ohne zu wissen was.

Jack hatte seinen besten Anzug an,war in Feierlaune und tanzte ausgelassen.An diesem Abend sah er sie das erste mal und wußte noch nicht welche Bedeutung sie in seinem Leben einnehmen würde.Im Gegenteil, er nahm sie nicht einmal richtig zur Kenntnis.Vielleicht lag es daran, daß sie in Begleitung kam oder er seine Augen nach einer anderen richtete,...damals!

Erst Jahre später sahen sie sich wieder...

Marie war kalt aber in allerbester Laune als sie mit ihren Freundinnen in dem alten Gasthof ankam. Sie waren Stunden durch die verschneiten Wälder gelaufen. Ein Ritual an dem sie schon seit Jahren festhielten um sich dem alltäglichen Stress in Beruf, Familie zu entfliehen.Als sie den Raum betraten war er erfüllt von Gelächter,Musik und Menschen.
Und dann sah sie ihn. Jack!
Und da war es wieder, dieses Gefühl, diese Unruhe die an jenem Abend vor vielen Jahren in ihr hervor gerufen wurde! Der Raum entschwand in der Ferne, Stimmen um sie herum verloren an Bedeutung. Der Raum schien in eine andere Welt zu rücken, eine Welt in der es die Menschen, die Stimmen ihr ganzes dasein so nicht gab!

Und an diesem Tag erklang das erstemal diese Melodie in ihr. In ihrem Herz,in ihrer Seele, in ihrem "anderen Leben" von dem sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte das sie existierte!

"Jack!" flüsteret eine Stimme in ihrem Kopf, "Jack" und so begann ihre Geschichte!

3. Kapitel

Auch Jack war an diesem Abend mit Freunden unterwegs zu jenem Gasthof. Er konnte es kam abwarten dort anzukommen, denn er hatte auf seinem Weg von Bekannten erfahren, daß dort eine Reisegruppe eingekehrt war, von denen er eine Person nur zu gern treffen würde. Er hatte ihr Bild ständig vor Augen.
Es war Marie, der er vor Jahren noch wenig Beachtung schenkte.
Dort angekommen ,schaute er sich nach ihr um und
dann trafen sich ihre Blicke und sein Puls begann schneller zu schlagen.Was soll ich jetzt machen, wie sprech ich sie an ??
Er blieb bei seinen Freunden, jedoch hielten seine Blicke ständig Ausschau nach ihr.
Hoffentlich bleibt sie noch und geht nicht wieder weg!, dachte er sich.
Er versuchte sich Mut anzutrinken, um es endlich zu wagen sie anzureden.Und dann kam der Moment !!
Als er mal wieder "ganz unauffällig" an Ihr vorbeiging, sprach sie ihn an. Verdutzt blickte er zu ihr und sein Herz fiel in die Hose.
Aber nun war es soweit, sie standen sich gegenüber, unterhielten sich und er fühlte eine angenehme Vertrautheit, wie er es so noch nie erlebt hatte.Er wünschte sich der Abend würde noch ewig dauern, doch die Zeit verging wie im Flug und sie mußte mit ihren Freundinnen die Heimreise antreten.
Würde er sie jemals wiedersehen ??

Als Marie die Augen öffnete war es schon weit nach Mitternacht und das Feuer war bis auf eine winzige Glut herabgebrannt.Glut! Ein bischen war noch da, zu wenig um zu wärmen aber noch genug um es wieder zu entfachen. Marie lächelte traurig in sich hinein, horchte in sich aber sie hörte nichts. Die Melodie war verklungen, die Glut..ja was war mit der Glut in ihr? In ihrem Herz, in ihrer Seele!? Müde stand sie auf und schleppt sich mit schweren Schritten die Treppe hinauf in ihr Schlafzimmer!Als sie in ihrem Bett lag überkam sie ein tiefer, traumloser Schlaf!


Es vergingen die Tage und er glaubte schon nicht mehr daran sie wiederzusehen, als es plötzlich abends an seiner Tür klopfte ! Nichtsahnend öffnete er und da stand sie vor ihm !!!

Marie wußte nicht ob es richtig oder falsch war zu kommen, sie wußte nur dass sie ihn sehen mußte! Alleine sehen musste!
"Hallo Jack!"
"Hallo Marie !" stammelte er heraus. Ein Wunder ,daß er überhaupt was sagen konnte. Er bat sie herein voller freudiger Aufregeung und sie gingen in die Küche.Dort machte er erstmal Kaffee und sie begannen miteinander zu reden. Es entwickelte ein intensives Gespräch und es war zwischen ihnen ein Vertrautheit da, als ob sie sich schon ewig kennen würden.Im Hintergrund lief leise Musik und ständig blickte er sie ,fasziniert von ihr, an.Nur wenn sie ihn anschaute, blickte er verlegen weg.Eine seltsame Stimmung voller Gefühl und Leidenschaft lag in der Luft, als sie ihn fragte: "Tanzen wir zusammen?"
Etwas verlegen nahm er sie bei der Hand und sie begannen sich zum Rhythmus der Musik zu bewegen.Ein bisher unbekanntes Gefühl überkam ihn, etwas bisher noch nie dagewesenes.Sein ganzer Körper zitterte. Nie zuvor im Leben hatte er so etwas verspührt. Sie zog ihn etwas zu sich, als ob sie sagen wollte: keine Angst ich bin doch bei Dir, alles in Ordnung.
Eng umschlungen tanzten die beiden, die Zeit war für sie stehen geblieben.Ihre Augen nahmen Kontakt auf und sie schauten sich wie gebannt an.Langsam kamen sich ihre Lippen näher bis sie sich zu einem Kuß berührten.
Ein Gefühl der Glückseeligkeit durchströmte seinen Körper und sie wollten daß dieser Moment nie enden würde. Der Moment, der sein Leben verändern sollte...
Sie dachte an den Augenblick, an diesen einen Augenblick vor vielen Jahren als sie ihn das erstemal sah und sie wünschte sich in diesem Moment, jenen Augenblick zurück, damals..ja, damals! Ihr gingen die Bilder durch den Kopf wie sie jung und ungebunden war. Frei zu tun was sie wollte, frei zu entscheiden wohin sie ging! Nein.. jetzt wollte sie nicht daran denken, nicht jetzt, nicht in diesem Moment!Sie vernahm die leise Musik und diesen Mann und sonst nichts mehr!

Jack hatte sich über beide Ohren in Marie verliebt und er wußte sofort : "Das ist meine große Liebe!"
Noch heute und gerade jetzt , denkt er an diesen unbeschreiblich wundervollen Augenblick.

Doch was hatte er getan ? Er wußte doch,daß Marie einem anderen gehörte ! Ein Stich durchbohrte sein Herz !Anscheinend wurde Marie auch bewußt was geschehen ist und sie verabschiedeten sich schweren Herzens. Sollte es das gewesen sein ? Würde er sie je wiedersehen ? Empfand sie dasselbe für ihn ? Quälende Fragen belasteten ihn und beisende Schuldgefühle, aber auch unendliche Glücksgefühle. Er war hin und her gerissen !Würde er jemals wieder von ihr hören ?

Ihr Herz schlug wild, rasend,ihr Gedanken- wirr, sie lachte und weinte gleichzeitig, sie fühlte sich bleischwer und gleichzeitg schwerelos, ihr war heiß und kalt.Sie sah die Sonne und schwere Gewitterwolken über sich, sie spürte das nahende Unheil. Was hatte sie getan? Was hatte sie nur getan!!! Marie hielt die Hand an den Mund gepresst um nicht laut aufzuschreien! Das hätte nie geschehen dürfen!Sie war nicht frei. Sie dachte an Philipp, Lennardt und Josefine.Sie dachte an die Menschen in ihrem Leben, an ihr Zuhause. Oh Gott, was hatte sie nur getan!? Warum jetzt? Warum heute? Warum spielte das Schicksal so grausam mit ihnen? Sie hatte das Gefühl in all diesen Fragen zu ertrinken! Und doch dachte sie auch an ihn -Jack!Sie hatte es gespürt, in dem Moment gespürt als er sie umarmte- er war der Mann aus ihrem Traum- an den sie fast nicht mehr geglaubt hat!Warum jetzt, warum??? War sie nicht glücklich? Doch, doch sie war glücklich! Sie hatte einen Mann der sie liebte, sie beschützte, sie umsorgte, Kinder die sie liebte! Sie hatte alles was sich eine Frau sich nur wünschen konnte! Warum zweifelt sie plötzlich?

Was war geschehen ? Jack konnte es immer noch nicht richtig begreifen. Nur eins wußte er sicher: Er war unsterblich verliebt !!
Seine Gedanken waren nur noch bei ihr und er konnte an nichts anderes mehr denken.Ständig versuchte er sich einzureden, es kann und darf nicht sein, aber seine Gefühle für sie sprachen eine ganz andere Sprache.
Und so saß er da und wartete, wartete auf sie in der Hoffnung sie wiederzusehen?

Schon bald sollten sie sich wiedersehen!
Marie verdrängte alle Gedanken der Vernunft ....
und schon 3 Tage später trafen sie sich wieder.Als sie sich sahen, wußten beide nicht so recht, wie sie sich verhalten sollten.Am liebsten würde er sie in den Arm nehmen und nie wieder loslassen, er hegte doch solch innige Gefühle für sie, aber seine Verstand behielt die Oberhand. Sie saßen zusammen und redeten und beide versuchten ihre gegenseiteige Zuneigung zurückzuhalten,bis sie ihm auf einmal etwas offenbarte.
"Jack, sieh mich an, " sagte sie leise, "Philipp wird mich verlassen, es gibt eine andere Frau in seinem Leben!" Sie sah ihn an - lange und ohne ein weiteres Wort zu sagen...
Er hatte mit allem gerechnet, nur nicht damit.Er dachte, sie wolle ihm sagen es hätte keinen Zweck mit ihnen beiden und er müsse sie vergessen. Und dann das !!
Er wußte nicht ,wie um ihn geschah !!!Erst saß er ganz stumm und perplex da, doch dann realisierte er, was diese Worte bedeuteten !!Ein unbeschreibliches Glücksgefühl überkam ihn,freudige Aufregeung, ünerschwingliche Freude ,ein Augenblick der Glückseeligkeit ! Er war der glücklichste Mann auf Erden,das war ihm jetzt bewußt ,es kann eine Zukunft mit Marie geben, Marie und Jack ein Paar werden....


4. Kapitel

Es begann die glücklichste Zeit in seinem Leben.Nie zuvor verspürte er solch eine Anziehungskraft zu einem Menschen wie zu Marie! Er war fasziniert von ihrem anmutigen,bezaubernden Wesen.Eine Vertrautheit bestand ,als ob sie sich schon jahrelang kennen würden.Jedesmal wann sie sich trafen ,brannte sein Herz in Flammen und wenn sie dann wieder weg mußte, hielt er es vor Sehnsucht bald nicht aus.Zwei verwandte Seelen hatten sich getroffen und verschmolzen zu einer.Sie verbachten soviel Zeit miteinander wie sie konnten. Tage und Nächte , eine Zeit in denen nichts zählte ausser ihre Zweisamkeit!Es war die Liebe pur.Das Schicksal hatte es gut gemeint.Marie und Jack mußten einfach zusammenfinden, denn sie gehörten zueinander.
Nein, sie taten nichts aussergewöhnliches, sie kochten zusammen, hörten Musik, erzählten, lagen in der Sonne! Alles Dinge die sie in ihrem bisherigen Leben schon tausendmal getan haben und doch fühlte es sich anderst an, es fühlte sich richtig an!Alles was sie taten, all diese Dinge, taten sie mit einer unendlichen Ruhe und Zufriedenheit! Es war, als gäbe es da drausen keine andere Welt mehr - keine Hektik , keine Grausamkeiten ! In dieser, in "ihrer Welt" gab es soviel Ruhe und Geborgenheit. Kein lautes, kein böses oder zorniges Wort, keine Lügen! Es paßte alles zusammen, sie paßten zusammen. Reine Idylle und Harmonie!
Alles war vergessen - es gab keine andere Welt mehr wenn sie zusammen waren..

5.Kapitel

Aber dann war da auch noch ihre wirkliche Welt, die Welt in der sie sich jeden Tag zurecht finden mußte.Sie schworen sich die Situation zu meistern und wußten gleichzeitig, daß dies ein immens schwieriges Unterfangen werden würde.

Als Marie nach hause fuhr wußte sie was sie erwartet. Laute,zornige, böse Worte, Lügen und ein Mann, der Macht über sie hatte! Der sie lenkte und dirigierte wie er wollte, weil er wußte wie er sie Strafen konnte ohne die Hand zu heben!
Das war nicht immer so gewesen oder glaubte sie das zumindest. Je mehr sie jedoch über ihn nachdachte und je mehr Jahre vergingen, umso klarer wurde ihr Blick auf ihn!Er hatte sie in der Hand, er würde ihr alles nehmen, sollte sie es wagen zu gehen,er würde sie ruinieren und den Rest ihres Lebens mit seelischen Qualen in den Wahnsinn treiben!
Wie sollte sie das ertragen? Wie? Sie wußte das sie das nicht ertagen würde, sie wußte es von anfang an und somit entschied sie sich das ganze zu beenden, Jack nicht mehr zu treffen!
Jack merkte schon eine Weile,daß etwas ihre Idylle störte, doch als sie ihm offenbarte ihn nicht wieder zusehen, brach eine Welt für ihn zusammen. Sie wollten doch gemeinsam die Schwierigkeiten meistern, warum zog sie sich jetzt zurück ? Er konnte es nicht begreifen,stand hilflos da und konnte nichts dagegen tun.War es nur wegen der Kinder, wollte sie ihnen nicht den Vater nehmen ? Aber warum blieb sie bei einem Mann, der sie sichtlich betrogen hatte ? Fragen, die sein Gehirn zermarterten.Er wußte doch ,daß sie sich lieben, war es nicht genug ? Er verstand es einfach nicht, aber er respektierte schweren Herzens ihre Entscheidung , den Kindern ihr zuhause nicht wegzunehmen.
Er wußte bis heute nicht, daß ihr Mann sie völlig in der Hand hatte und sie unter Druck setzte.

"Irgendwo auf der Welt" ,ein kleines Liedchen, das sie beide oft zusammen hörten, wurde sein Leitmotto für sein künftiges Leben.Warten und Hoffen ein wesentlicher Bestandteil,... wärend Marie sich durch ihr hartes Leben kämpfte! Da war keine Zeit mehr für Lieder, Musik, lachen. Nein, ihr Leben war getrieben von Angst und Sorge, Pein und Qual! Das war ihr Alltag!

Seine Gedanken waren nur bei ihr ! Wie würde es ihr gehen ? Wie hielt sie nur diesen seelischen Schmerz aus ? Fragen die ihn dauernd beschäftigten.
Jeden Tag war sein erster Gang zum Briefkasten, um nach Nachricht von ihr zu schauen, jeden Tag hoffte er, sie würde doch vor seiner Tür stehen.Er wollte ihr so gern helfen, sie umarmen , trösten, Geborgenheit geben und war doch machtlos auch nur irgendetwas dergleichen zu tun.

Die Jahre vergingen. Menschen betraten ihr Leben und Verliesen sie wieder. Marie spürte, dass mit den Jahren und den Menschen auch ihr Leben langsam und unaufhörlich verging. Sie dachte an Phillip - die Liebe zu ihm war so vergänglich wie das Laub im Herbst. Es machte sie traurig- warum konnte sie nicht stärker sein? Warum begegnete sie Jack? Warum?
Sie dachte an jenen Abend zurück- vor einem Jahr - an den Sommerabend als sie vor seiner Tür stand - vor seiner verschlossenen
Tür stand. Wäre er an diesem Abend da gewesen - wäre heute alles anders!Sie hatte ihm sagen wollen das sie ihren Mann verlassen hatte, dass sie fortgegangen sei von ihm. Das sie mit ihren Kindern ein neues Zuhause gefunden hatte, ein neues Leben begonnen hatte. Sie hatte es ihm nicht vorher sagen können, nicht bevor sie in Sicherheit mit den Kindern war.
Doch es war zu spät!
Bevor sie es Jack sagen konnte,
erfuhr sie von ihm, dass er seid geraumer Zeit gebunden sei, eine neue Liebe gefunden habe und sie von nun an nur noch Freunde sein konnten!

Marie musste akzeptieren was nun geschah ohne Jack zu sagen was geschehen war- dafür war es zu spät. Sie hatte kein Recht seiner neuen Liebe im Wege zu stehen und die Melodie in ihrem Kopf verstummte.

Jack wartete so viele Jahre,immer in der Hoffnung,sie würde doch eines Tages zu ihm kommen.Er schrieb ihr Briefe, in denen er ihr sagte, er wäre immer für sie da und auch, was er nach all den Jahren immer noch für sie empfindet.Doch sie gab ihm zu verstehen,daß er nicht auf sie warten solle.Trotzdem wollte er dies einfach nicht wahrhaben.Aber wie lange sollte er noch warten und würde sein Warten überhaupt eines Tages belohnt ?
So vergingen die Jahre, eins nach dem anderen, bis er schließlich dem Charme einer anderen Frau erlegen war.Er wollte nicht mehr allein sein und sie war eine liebe nette Person, die mit ihm das Hobby der Musik gemeinsam hatte.Er wusste, es wird für ihn nicht die große Liebe sein,aber sie verstanden sich gut und er ging diesen Kompromiss ein. Vielleicht war es auch ein Versuch Marie aus dem Kopf zu bekommen ? Ein kläglicher Versuch, er konnte Marie einfach nicht vergessen !

Die Tage kamen und vergingen, Monate gingen ins Land und Marie kam zu dem Entschluss, dass die Zeit gekommen war sich zurück zu ziehen und Jack nicht länger mit ihrer Anwesenheit zu verwirren! Damit Jack frei war, musste sie gehen - musste ihn loslassen. Endgültig!

Frei sein, nein das konnte Jack nicht.Auch nicht nach soviel Jahren, nach Beteurungsschwüren ihrerseits, sie zu vergessen und auch selbst in seiner neuen Beziehung!
Obwohl er Marie Jahre nicht gesehen hatte und sie nur hin und wieder voneinander hörten, ging sie ihm nicht aus dem Kopf, hatte er ihr Bild vor Augen, musste er an ihren ersten Kuss denken.Sie hatte ihm in der kurzen glücklichen Zeit miteinander soviel gegeben, wie sie sich kaum vorstellen kann.

6. Kapitel

Als Marie von Jacks neuer Liebe erfuhr, brach eine Welt für sie zusammen.Sie zog sich zurück, trauerte und fühlte sich unglücklich und unendlich einsam.Sie wurde Schwermütigkeit und verbitterte. Nun konnte sie Jack verstehen - seine Einsamkeit nachempfinden. Sie haderte schwer mit ihrem Schicksal- wollte dem ganzen ein Ende setzen doch da waren ihre Kinder und nach vielen schlaflosen Nächten, Monate der Einsamkeit ging auch sie ein Kompromiss ein! Sie ging zu ihrem Mann zurück - wenn sie schon unglücklich war, sollten die Kinder wenigstens nicht mehr leiden und Mutter und Vater wieder vereint sehen!Sie wollte Jack vergessen - will ihn vergessen!
Sie würde ihre ganze Aufmerksamkeit Phillip widmen und sich jeden weiteren Gedanken an Jack verbieten.

Das Leben hat Marie gelehrt hart zu sein und am härtesten zu sich selbst!

Auch heute schaut Jack wieder nach Nachricht von Marie ,wie jeden Tag.Noch immer bewahrt er das kleine Geschenk auf,das er letzten Sommer eines abends vor seiner Tür fand. Es konnte nur von Marie gewesen sein und er hoffte so sehr es doch mit ihr geniesen zu können. Sie wollte ihn nach all den Jahren wieder sehen ! Wollte sie ihm da etwas sagen?Fragen und viele Erinnerungen kamen hoch.Würde er sie bald wiedersehen ?

So dachte und hoffte er. Er wußte ja nicht was geschehen war und warum sie ihn sehen wollte.Was wäre nur passiert, wenn er sie getroffen hätte ?

Nein, sie schaute nicht mehr zurück - sie fragte sich nicht mehr "was wäre wenn gewesen" . Nein, dafür war es nun zu spät!Sie hatte vor einiger Zeit eine Entscheidung getroffen und nun würde sie diese nicht noch einmal überdenken. Zu weh hatte alles getan, zu tief waren die Täler die sie durchwanderte.

Ihr Taschen stehen gepackt in ihrem Zimmer und warten auf die Abreise, eine lange Reise steht Marie bevor und wenn sie eines Tages zurück kommt, wird sie nie mehr zurück schauen, nie mehr eine Träne weinen, nie mehr ein Wort über das vergangene verlieren, nie mehr von Jack sprechen - sie wird ihren Frieden finden!




Lebewohl Jack !




Als Jack von all den Neuigkeiten erfuhr, wurde sein ganzes Inneres wieder richtig aufgewühlt! Seine große Liebe wäre zu ihm gekommen, ein paar Monate eher und sie wären ein Paar geworden.Warum hatte er nicht noch warten können, warum hatte sie nicht etwas früher ihr Kommen angedeutet ? Das Schicksal meinte es nicht gut mit den beiden. Jetzt ist sie unglücklich zurück zu ihrem Mann und eine große Reise steht ihr bevor und Jack ,er steht in einer Beziehung, in der dieses große unbeschreibliche Gefühl fehlt, das er bei Marie so heiß und innig verspührte.
Doch nun ist wohl alles zu spät,aber er kann sie verstehen , daß sie endlich ihren inneren Frieden finden möchte. Sein Herz aber, wird immer für Marie schlagen bis zur letzten Stunde auch wenn er nie wieder von ihr hören sollte ! Er hofft ,er hatte Marie nie entäuscht, seine einzige wahre Liebe !!

Lebewohl Marie

Er hofft es verletzt sie nicht, aber er muß eben viel an sie denken.
" Ach wie ists möglich dann, daß ich dich lassen kann,
hab dich von Herzen lieb, das glaube mir.Du hast die Seele mein, so tief genommen ein,da ich kein andre lieb ,als dich allein !"


Erst heute..viele Wochen später sah Marie das Jack nochmal da gewesen war, seine Spuren hinterlassen hatte!
Spuren... Jacks Spuren waren auch in ihrem Herzen, in ihrer Seele, für niemanden sichtbar außer für sie alleine!
Niemand ahnte etwas, niemand wusste etwas, niemandem konnte sie sich anvertrauen. Es ist so schwer.. so schwer ...

Marie ist für Jack allgegenwärtig. Er kann einfach nicht loslassen und er hat das Gefühl, ihr geht es genauso.Zwischen den beiden besteht diese Seelenverwandtschaft, die sie miteinander verbindet.



Abendstern

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